Ins Rollen bringen - Mobilität in den Alpen weiterdenken
Wie viel Individual- und Transitverkehr verträgt der Alpenraum eigentlich? Und wer bezahlt den Preis dafür? Mehr Verkehr bedeutet nicht nur Komfort, Wahlfreiheit und wirtschaftliche Dynamik, sondern auch mehr Lärm, schlechtere Luft, Flächenverbrauch und einen tiefen Eingriff in das Alltagsleben der Menschen vor Ort. Während Besucher:innen, Güter und Pendelnde immer grössere Strecken immer schneller zurücklegen, werden gute Lebensqualität, Ruhe und Raum im „Durchfahrtskorridor Alpen“ immer knapper. Zudem durchschneiden mehr Strassen- und Eisenbahnlinien die Lebensräume von Wildtieren.Datum
16.10.2026 bis 17.10.2026Ort
Bozen, ItalienInformationen
Die Teilnahme an der Tagung am Freitag, 16. Oktober ist kostenlos. Für die Teilnahme an den Exkursionen wird eine Teilnahmegebühr fällig. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Zahlungsaufforderung.Programm
Freitag, 16. Oktober 2026:09:00 - Begrüssung
09:45 - Rollen statt überrollen: Keynote von Nara Valsangiacomo, Präsidentin Pro Alps
10:15 - Pause
10:45 - Podiumsdiskussion: Von der Strasse auf die Schiene
11:45 - Italien – Brücke zwischen Alpen und Mittelmeer
12:15 - Südtirols Fahrplan für die Mobilität von morgen
12:45 - Mittagessen
14:00 - 16:30 - Masterclasses
16:45 - Abschluss & Ausblick
17:15 - Ende der Konferenz
Samstag, 17. Oktober 2026:
7:30 - Exkursion 1: Baustellenbesichtigung Brennerbasistunnel
9:00 - Exkursion 2: Mobilitätserlebnis im Umland von Bozen
ca. 13:00 - Ende der Veranstaltung
Freitag, 16. Oktober bis Samstag, 17. Oktober 2026
Diskutieren Sie mit uns, welche Strategien und Lösungen erforderlich sind, um Mobilität verträglicher für die lokale Bevölkerung und die Ökosysteme zu gestalten. Wie kommen wir von bekannten Vorschlägen zu wirkungsvollen Massnahmen, anstatt im Planungsstadium zu verharren? Reicht der Bau neuer (Basis-)tunnels? Welche politischen, logistischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen braucht es noch, damit die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene tatsächlich stattfindet? Und wie gelingt es, dass Pendelnde wie auch Reisende nicht nur über alternative Mobilität sprechen, sondern diese auch nutzen? Welche alltagstauglichen Angebote und überzeugenden Anreizsysteme braucht es für den Umstieg vom Auto auf Bahn, Bus oder Fahrrad?
16. Oktober – Tagung in Bozen
Simultandolmetschung der Präsentationen auf Deutsch, Französisch, Italienisch,
Slowenisch. Für die Sprache der Masterclasses und Exkursionen beachten Sie bitte die Angaben im Programm.
Moderation: Silvia Simoni, CIPRA Südtirol und Jakob Dietachmair, CIPRA International
17. Oktober – Exkursionen
Treffpunkt: wird noch bekannt gegeben.
(Achtung: die Plätze sind begrenzt. Für die Teilnahme an den Exkursionen wird eine Teilnahmegebühr von 20.- € fällig. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Zahlungsaufforderung.)