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Gigaliner, Foto: Keystone

Am 25. März 2025 hat sich die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) mit der Genfer Standesinitiative gegen Gigaliner befasst. Dabei hat die Kommission parteiübergreifend die negativen Auswirkungen der Monsterlastwagen auf die Verkehrssicherheit und Infrastruktur sowie für die Verlagerung anerkannt!

Die Gigaliner stellen auch eine Gefahr für die Schweizer Verlagerungspolitik dar: Da diese mehr Ladung aufs Mal mitnehmen, fallen die Transportkosten pro Tonne tiefer aus. Dies könnte Transporteure verleiten, mehr Güter auf der Strasse zu befördern. Allerdings würde dies dem Verlagerungsgedanken zuwiderlaufen. Und wenn mehr Güter von der Schiene auf die Strasse zurückverlagert werden, ist die Wirkung auf die Umwelt ebenfalls negativ. Pro Alps setzt sich daher vehement gegen die Zulassung der Gigaliner ein.

Letztes Jahr sprach sich das EU-Parlament für grenzüberschreitenden Einsatz der überdimensionierten Fahrzeuge aus. Als nächstes müssen EU-Verkehrsminister:innen darüber entscheiden.

Da die aktuellen Gesetze den Betrieb solcher Fahrzeuge in der Schweiz verbieten, soll dieser Initiative keine Folge geleistet werden. Die Grundhaltung ist aber klar: Die Gigaliner-Zulassung bleibt unerwünscht! Pro Alps beobachtet die Politik weiter genau und stellt sicher, dass dies so bleibt.

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