Gemeinsam unterwegs: auf dem Berg und der Strasse!
Pro Alps
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Pro Alps auf einer interaktiven Wanderung im Meiental.
Mit einer interaktiven Wanderung zeigte Pro Alps auf, weshalb nachhaltige Mobilität im Alpenraum oft an praktischen Hürden scheitert und welche Lösungen bereits heute bestehen. Im Anschluss setzten wir an der Klimademo ein Zeichen.
Bei freundlichem Herbstwetter machte sich am Freitag, 25. September, eine Gruppe von Alpenschützerinnen und Alpenschützern auf zu einer Wanderung im Meiental. Bereits die Anreise bot einen Einblick in alternative Mobilitätsangebote: Vom Bahnhof Göschenen aus brachte der Rufbus mybuxi die Teilnehmenden nach Meien, wo die Wanderung begann.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die aktuelle Jahreskampagne Freizeit- und Tourismusverkehr im Alpenraum. Zum Auftakt wurden die Erkenntnisse der Frühlingswanderung aufgegriffen. Dabei stand diesmal nicht die Frage nach den Auswirkungen des Verkehrs im Vordergrund, sondern weshalb nachhaltige Mobilität im Alltag oft schwerfällt. Im Austausch mit den Teilnehmenden haben wir diskutiert, welche Faktoren die Wahl des Verkehrsmittels beeinflussen. Dabei zeigte sich, dass praktische Aspekte wie Gepäck, Umstiege oder die sogenannte «letzte Meile» zwischen Bahnhof und Zielort häufig eine grössere Rolle spielen als der Preis. Gerade für diese Herausforderungen gibt es jedoch innovative Lösungsansätze. Mit dem Rufbus mybuxi konnten die Teilnehmenden bereits zu Beginn der Wanderung ein Angebot kennenlernen, das die Anbindung abgelegener Orte an den öffentlichen Verkehr verbessert und so die «letzte Meile» erleichtert.
Anschliessend stellte Pro Alps verschiedene Projekte aus der Bergkristall-Galerie vor. Diese zeigen auf unterschiedliche Weise, wie nachhaltige Mobilität gefördert werden kann. Ob Rufbusse für die letzte Meile oder gratis Anreisen mit öV-Angeboten oder nachhaltige Mobilität als Erlebnis – die Projekte schaffen konkrete Anreize, damit Menschen einfacher und komfortabler ohne Auto unterwegs sein können. Dadurch zeigen sie, dass es bereits heute zahlreiche Möglichkeiten gibt, Verkehr zu vermeiden, verlagern und verträglicher zu gestalten. Genau solche Lösungen braucht es, um die Belastung von Natur und Bevölkerung im Alpenraum langfristig zu verringern.
Am Abend setzte ein Teil der Gruppe zusammen mit weiteren Gleichgesinnten an der Klimademo in Luzern ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und für lebenswerte Alpen.
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