Nachhaltige Mobilitätsangebote in den Alpen existieren, aber sie bleiben oft im Schatten. Mit dem Bergkristall holen wir sie ins Licht.
Wer Verkehr in den Alpen nachhaltiger gestalten will, muss zeigen, dass es geht. Nicht in der Theorie, sondern konkret: durch funktionierende Angebote, durchdachte Infrastrukturen, kluge Kombinationen aus öV, Velo und Fussweg.
Mit dem Bergkristall machen wir solche Projekte sichtbar. Wir zeigen, was vorhanden ist, was funktioniert und was sich übertragen lässt.
Den Gegenpol bildet unser Teufelsstein, der problematische Verkehrsentscheide anprangert. Beide Formate teilen sich 2026/27 das Thema Freizeit- und Tourismusverkehr in die Alpen.
Alpine Flora schützen
Die An- und Abreise mit dem öffentlichen Verkehr senkt die Treibhausgasemissionen im Durchschnitt um 3,6 % und schützt empfindliche alpine Pflanzenarten und ihre Lebensräume.
Autolos mobil vor Ort
Gute Velo‑ und Mobilitätsangebote vor Ort machen die Bahn zur attraktiven Anreiseform und ermöglichen Ferien ohne eigenes Auto.
Lebensräume für Tiere entlasten
Da der Verkehr den grössten Teil der CO₂‑Emissionen im Alpentourismus verursacht, verbessert entlastet weniger motorisierter Verkehr alpine Lebensräume und Tierarten.
Kristall-Galerie
Hier finden Sie alle Projekte, die es 2026/27 in die Galerie geschafft haben. Jede Stimme zählt: Mit Ihrem Vote bringen Sie Projekte näher an die nächste Kristallstufe und am Ende zum Bergkristall als Hauptpreis.
FreiPass Schweiz
Der Verein «FreiPass» sperrt ausgewählte Passstrassen einen Tag lang für den motorisierten Verkehr und reserviert sie für Velo- und Fussverkehr. So entstehen attraktive Freizeitangebote, die den Tourismus neu erlebbar machen, konkrete Anreize einer nachhaltigen Mobilität schaffen.
Der Verein «FreiPass» sperrt ausgewählte Passstrassen einen Tag lang für den motorisierten Verkehr und reserviert sie für Velo- und Fussverkehr. So entstehen attraktive Freizeitangebote, die den Tourismus neu erlebbar machen, konkrete Anreize einer nachhaltigen Mobilität schaffen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Anbieters.
Der «Schneetourenbus» ergänzt das öV-Angebot in bislang im Winter unerschlossene Gebiete für Skitouren- und Schneeschuhfans, welches vom Alpen-Club SAC getragen wird. Er bietet eine attraktive Alternative zum Auto, reduziert den motorisierten Individualverkehr und entlastet die Umwelt durch Förderung nachhaltiger Mobilität.
Der «Schneetourenbus» ergänzt das öV-Angebot in bislang im Winter unerschlossene Gebiete für Skitouren- und Schneeschuhfans, welches vom Alpen-Club SAC getragen wird. Er bietet eine attraktive Alternative zum Auto, reduziert den motorisierten Individualverkehr und entlastet die Umwelt durch Förderung nachhaltiger Mobilität.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Anbieters.
Die UNESCO Biosphäre Entlebuch entwickelt mit der Gemeinde Flühli, Reka Schweiz, Bevölkerung, Gästen und weiteren Akteuren nachhaltige Mobilitätslösungen für Sörenberg. Massnahmen werden gemeinsam erarbeitet, getestet und evaluiert. Ziel ist ein breit getragenes, funktionierendes Angebot durch nachhaltige Mobilität vor Ort und mit Vorbildcharakter sowie Übertragbarkeit.
Die UNESCO Biosphäre Entlebuch entwickelt mit der Gemeinde Flühli, Reka Schweiz, Bevölkerung, Gästen und weiteren Akteuren nachhaltige Mobilitätslösungen für Sörenberg. Massnahmen werden gemeinsam erarbeitet, getestet und evaluiert. Ziel ist ein breit getragenes, funktionierendes Angebot durch nachhaltige Mobilität vor Ort und mit Vorbildcharakter sowie Übertragbarkeit.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Anbieters.
Der Verein Bus alpin schafft dort Alternativen zur Anreise mit dem Auto, wo der ÖV nicht mehr weiterfährt. Pro Jahr werden in rund 20 Schweizer Bergregionen über 100'000 Fahrgäste zu den Ausflugszielen transportiert. Damit wird die lokale Wirtschaft gestärkt, der Ausflugsverkehr vom Auto auf den öffentlichen Verkehr verlagert und die Umwelt entlastet.
Der Verein Bus alpin schafft dort Alternativen zur Anreise mit dem Auto, wo der ÖV nicht mehr weiterfährt. Pro Jahr werden in rund 20 Schweizer Bergregionen über 100'000 Fahrgäste zu den Ausflugszielen transportiert. Damit wird die lokale Wirtschaft gestärkt, der Ausflugsverkehr vom Auto auf den öffentlichen Verkehr verlagert und die Umwelt entlastet.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Anbieters.
Appenzellerland Tourismus setzt dort an, wo der grösste Hebel liegt: bei der Anreise. Gäste, die mindestens drei Nächte im Appenzellerland verbringen, erhalten kostenlose öV-Billette ab Wohnort. So werden längere Aufenthalte gefördert, Anreize geschaffen, das Auto stehen zu lassen, und CO₂-Emissionen nachhaltig reduziert.
Appenzellerland Tourismus setzt dort an, wo der grösste Hebel liegt: bei der Anreise. Gäste, die mindestens drei Nächte im Appenzellerland verbringen, erhalten kostenlose öV-Billette ab Wohnort. So werden längere Aufenthalte gefördert, Anreize geschaffen, das Auto stehen zu lassen, und CO₂-Emissionen nachhaltig reduziert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Anbieters.
Ob für Einkäufe, Termine, Wanderungen oder Ausflüge: Mit PubliCar gelangen Touristen und Einheimische komfortabel ans Ziel, auch abseits klassischer Buslinien. Das Angebot ergänzt den öffentlichen Verkehr in ländlichen Regionen der Schweiz und bietet eine attraktive Alternative zum Auto. Buchbar per App. So verbindet PubliCar flexible und fossilfreie Mobilität im Alpenraum.
Ob für Einkäufe, Termine, Wanderungen oder Ausflüge: Mit PubliCar gelangen Touristen und Einheimische komfortabel ans Ziel, auch abseits klassischer Buslinien. Das Angebot ergänzt den öffentlichen Verkehr in ländlichen Regionen der Schweiz und bietet eine attraktive Alternative zum Auto. Buchbar per App. So verbindet PubliCar flexible und fossilfreie Mobilität im Alpenraum.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Anbieters.
Am slowUp Mountain Albula gehört der Albulapass für einen Tag ganz den Velofahrenden, Wandernden und Genussmenschen. Durch den Parc Ela und entlang des UNESCO-Welterbes der Rhätischen Bahn erleben Gäste die Bündner Bergwelt entschleunigt und autofrei. Das motorfreie Erlebnis schafft einen konkreten Anreiz, das Auto stehen zu lassen und nachhaltige Mobilität aktiv zu erleben.
Am slowUp Mountain Albula gehört der Albulapass für einen Tag ganz den Velofahrenden, Wandernden und Genussmenschen. Durch den Parc Ela und entlang des UNESCO-Welterbes der Rhätischen Bahn erleben Gäste die Bündner Bergwelt entschleunigt und autofrei. Das motorfreie Erlebnis schafft einen konkreten Anreiz, das Auto stehen zu lassen und nachhaltige Mobilität aktiv zu erleben.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Anbieters.
mybuxi ergänzt den öffentlichen Verkehr mit Fahrten auf Verlangen und schafft eine flexible Mobilitätslösung für Stadt und Land. Seit 2019 sind elektrische Minibusse im Einsatz, die wenn möglich mit regional erzeugtem Strom geladen werden. Per App oder Webseite gebucht, bündelt das System Fahrten mit ähnlichen Zielen. So werden Autofahrten reduziert und Ressourcen effizient genutzt.
mybuxi ergänzt den öffentlichen Verkehr mit Fahrten auf Verlangen und schafft eine flexible Mobilitätslösung für Stadt und Land. Seit 2019 sind elektrische Minibusse im Einsatz, die wenn möglich mit regional erzeugtem Strom geladen werden. Per App oder Webseite gebucht, bündelt das System Fahrten mit ähnlichen Zielen. So werden Autofahrten reduziert und Ressourcen effizient genutzt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Anbieters.
Wir suchen konkrete Angebote und Massnahmen aus dem Schweizer Alpenraum, die Menschen eine nachhaltige Art zu reisen und sich zu bewegen ermöglichen.
Was zählt als «Projekt»?
Wir verwenden «Projekt» als Sammelbezeichnung. Als Projekte gelten Produkte, Dienstleistungen, Unternehmensprozesse, Initiativen und Massnahmen von Gemeinden und Privaten sowie digitale Angebote. Trägerschaften können dabei unterschiedlich ausgestaltet sein – von Unternehmen, Gemeinden, Genossenschaften, Vereinen und Destinationen bis hin zu Privatpersonen.
Typische Beispiele, die uns interessieren
– Autofreie Ferienorte oder Bergdörfer mit durchdachter Verkehrslenkung
– Hotels mit attraktivem öV-Kombipaket oder Bahnhof-Shuttle
– Apps und Buchungsplattformen, die nachhaltige Anreise einfacher machen
– Velostationen, Leihsysteme, Mobilitätsabos für Gäste
– Destinationen, die nachhaltige Mobilität als Erlebnis vermarkten
Was nicht in Frage kommt
Damit keine Missverständnisse entstehen, nicht aufnehmen können wir:
– Projekte, die nur als Idee oder Konzept existieren
– Projekte, die Nachhaltigkeit bewerben, aber problematische Praktiken kaschieren (Greenwashing)
– Projekte, die Emissionen anderswo kompensieren, statt sie zu vermeiden
– Projekte ausserhalb des Schweizer Alpenraums
Jetzt Projekt einreichen
Sie kennen ein Projekt, das in die Galerie gehört? Reichen Sie es ein – egal ob als Projektträgerin oder Projektträger oder als überzeugter Beobachter oder Beobachterin.
Ab dem 20. Mai können Projekte eingereicht werden. Projekttragende können sich selbst nominieren, oder eine Person reicht ein Projekt ein, das sie überzeugt hat.
Wir prüfen jede Einreichung innerhalb von rund drei Wochen. Bei Aufnahme melden wir uns direkt bei den Projekttragenden und bitten um Bilder und weitere Infos für die Galerie.
Sobald das Projekt online ist, kann dafür abgestimmt werden. Mit jeder Stimme rückt das Projekt näher an den Bergkristall.
Im Februar 2027 vergeben wir den Bergkristall. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält den Hauptpreis – mit Verleihung, Portrait im ECHO und einem echten Bergkristall aus den Schweizer Alpen.
Häufige Fragen
Was Sie sonst noch wissen sollten.
Wer kann einreichen?
Alle dürfen einreichen. Sie können Ihr eigenes Projekt vorschlagen (Selbstnominierung). Genauso kann jede Person ein Projekt nominieren, das sie überzeugt hat.
Wie ist das Voting vor Mehrfachabstimmung geschützt?
Die Stimmabgabe erfolgt per E-Mail-Verifikation. Pro Person und Projekt ist eine Stimme möglich. Sie können aber für beliebig viele verschiedene Projekte stimmen.
Was bekomme ich, wenn mein Projekt auf die Kristall Galerie kommt ?
Sichtbarkeit auf der Pro Alps Plattform, ein Kommunikationskit mit Textbausteinen und Visuals für Ihre eigenen Kanäle, Social-Media-Promotion und beim Hauptpreis ein Portrait im ECHO.
Was ist der «Schweizer Alpenraum»?
Gemeint ist das Gebiet der Schweizer Alpen inklusive der angrenzenden Voralpen. Das Projekt muss entweder dort stattfinden oder von dort ausgehen.