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Die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene bleibt zentral – freiwerdende Rola‑Mittel sollen künftig dafür eingesetzt werden.

Ende 2025 wurde mit der Rola ein zentrales Ver­lagerungs­instrument gestrichen – im Wider­spruch zur Ver­fassung. Heute hat das Parlament be­stätigt: Die frei­werdenden Förder­mittel sollen weiter für die Ver­lagerung auf die Schiene ein­gesetzt werden.

Die Rollende Land­strasse (Rola) wurde trotz ge­sicher­ter Finanzierung des Bundes bis 2028 per Ende 2025 früh­zeitig ein­ge­stellt. Dies ist ein klarer Rück­schritt für die Ver­lagerung und wider­spricht dem Ver­fassungs­auf­trag. Nach erfolg­losen Bemühungen, die Rola zu erhalten, setzte sich Pro Alps im Parlament dafür ein, dass die frei werdenden Mittel weiter­hin in konkrete Ver­lagerungs­mass­nahmen investiert werden. Die Motion 25.3949 mit dem Titel «Mittel für die Ver­lagerungs­politik sichern» wurde heute vom Parlament ver­ab­schiedet.

Anhaltender Verlagerungsnotstand
Die Situation im alpen­querenden Güter­verkehr ist dramatisch. Anstelle der gesetzlichen 650’000 Lastwagen pro Jahr querten 2025 rund 960’000 Last­wagen die Alpen und die Schiene verlor das vierte Jahr in Folge an Transport­an­teil. 2024 trans­portiere die Rola noch über 70’000 Transit­last­wagen. Mit der Motion soll ver­hindert werden, dass die ehe­maligen Rola-Last­wagen voll­ständig und verfassungs­widrig auf den Schweizer Transit­strassen landen.

Förderung der Schiene soll Situation stabilisieren
Der Bundes­rat hat die Um­setzung der Motion bereits auf­ge­gleist: Er hat eine Änderung des Güter­verkehrs­ver­lagerungs­gesetzes (GVVG) in die Ver­nehm­lassung geschickt, die darauf ab­zielt, die Förderung für den un­begleiteten kombinierten Verkehr (UKV) zu er­höhen und zu ver­längern. Die frei­werdenden Rola-Mittel sollen bereits ab 2027 weiter für die Ver­lagerung ein­gesetzt werden.

Die vor­geschlagene Weiter­führung der Förderung des alpen­querenden UKV bis 2035 ist ein wichtiger Schritt, reicht aber nicht aus. Ziel der Vor­lage ist lediglich eine Stabilisierung der Ent­wicklung. Mit der Ver­fassung im Rücken setzt sich Pro Alps für eine echte Trend­wende ein: hin zu mehr Ver­lagerung und einem besseren Alpen­schutz.

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